Wie Firmen ihre Website erstellen

Das Internet wird in der Geschäftswelt zunehmend unentbehrlicher. Damit häufen sich Fragen zur Webseitenerstellung. Das Webkalkulator-Modell hilft bei der Einordnung.

Wie Firmen ihre Website erstellen

Websites legen an Bedeutung weiter zu: Gemäss statista.de ist die Reichweite des Internets 2010 wieder um 5% gestiegen, in den letzten 10 Jahren um 100%. Ungebrochenes Wachstum dank mobilem Internet, Social Networks, aber auch dank sich ständig verbessernden Websites.

Kein Wunder also, dass immer mehr Leute die Suchphrase "website erstellen" bei Google eintippen und sich gleichzeitig fragen "aber wie?" Private sind auf der Suche nach Tools und HTML-Tipps, Firmen dagegen interessiert mehr die Konzeption der Webseitenerstellung. Und darum geht es, wenn man sich fragt, wie eine kommerzielle Website zu erstellen ist: Nicht die Technik, die Planung der Website ist vorrangig.

Die Firmenwebsite

Wie die Website erstellen? Aber was für eine? Blog, Shop oder Webapplikationen? Konzentrieren wir uns auf die Gattung, die zahlenmässig alle überragt: Die Firmenwebsite, Anteil am Gesamtvolumen 70%. Hinzu kommen 12% Onlineshops, die funktionelle Variante der Firmenpräsenz im Internet.

Firmenwebsites verlangen individuelle Lösungen - keine Frage. Indessen sind deren Vorgaben eher konform: Zwei Drittel der von uns erhobenen Firmen-Webprojekte lassen sich gruppieren und vergleichen. Es spricht einiges dafür, dass sich der Erstellungsprozess bei vielen Firmenwebsites gleicht und die Webseitenerstellung anhand einem allgemeingültigen Erstellungsmodell erklärt werden kann.

Das Erstellungsmodell

Nach welchem Muster werden Firmenwebsites erstellt? Erstens: Firmenwebsites werden geplant. Zweitens: Firmenwebsites werden entworfen. Drittens: Firmenwebsites werden programmiert. Viertens: Firmenwebsites werden betrieben und manchmal vermarktet.

Das nachfolgende Schema (auf welchem auch der Webkalkulator-Fragebogen aufbaut) stellt den Ablauf einer Webproduktion näher dar. Schafft man es, daraus einen sinnvollen Projektplan auszuarbeiten, dann ist die Frage gelöst, wie eine Website zu erstellen ist.

Erstens: Website planen

Ziele über alles: Präzise, logisch und umsichtig definiert, liefern sie alle Lösungsansätze. Können sie aber nicht gemessen werden, sind sie nichts wert. Ziele müssen nicht gesucht, sondern durchdacht formuliert werden, beispielsweise durch Abgrenzung .

Zweitens: Website entwerfen

Die Einen meinen "content is king", die Anderen verweisen auf "form follows function". Sicher ist, Content und/oder Funktion sind die Richtungsweiser jeder Webproduktion. Grafiker werden abwinken, doch: Content umfasst nicht nur Text sondern auch Bild und Multimedia. Content kann übrigens auch automatisiert generiert werden (User Generated Content). Guter Content ist nicht beliebig, sondern mit klarem Fokus auf die Zielgruppe der Firma.

Drittens: Website programmieren

Ohne Handwerk keine Umsetzung, ohne Know How und Kreativität keine Professionalität. Und die steht unter der Hoheit der Usability: Sei es die Struktur, sei es das Design, dies gilt für alle interaktiven Elemente wie Navigation und Formulare. Besonders zu beachten: Das Corporate Design.

Viertens: Website in Betrieb nehmen (und vermarkten)

Während sich der Stress für die meisten legt - klar, getestet und geschult werden muss noch - beginnt für die Verantwortlichen von umsatzorientierten Websites der Ernst. Für diese wird jetzt Analytics zum gefürchteten Freund.

Fazit

Websites nehmen in der Geschäftswelt von Jahr zu Jahr eine immer wichtigere Rolle ein. Es ist daher logisch, dass die Auftraggeber bei der Umsetzung verstärkt mitreden werden. Damit steigt der Erklärungs- bedarf rund um die Webseitenerstellung.

Das Webkalkulator-Modell liefert eine allgemeingültige Vorlage zur Skizzierung des Vorgehens. Mit der Skizze klärt sich die Frage, wie die Website zu erstellen ist.

Kommentar

Von: info(at)kjelldesign.de

10 Tipps zur Website Optimierung und Benutzerfreundlichkeit. Wichtige Elemente hervorheben Sind auf Ihrer Webseite wichtige Inhalte oder Elemente, die zu Aktionen auffordern, gesondert hervorgehoben? Gestalterische Prominenz sowie eine prominente Positionierung sind bedeutende Hilfsmittel, um dem Benutzer wichtige Inhalte und klickbare Elemente kenntlich zu machen. Stellen Sie sich vor, eine Fehlermeldung erscheint als normaler Text innerhalb einer Seite. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer diese übersieht, ist sehr groß. Ein Textlink zu einem Registrierungsformular geht in der Masse unter – ein farblich abgesetzter Button ist besser. Wichtige und aus Sicht der Zielgruppe relevante Inhalte oder Elemente sollten daher immer entsprechende Prominenz erhalten. Tip 1: Wichtige Elemente nach vorne Tip 3: Formulierungen kurz halten Tip 4: Anwendung von Fachbegriffen Tip 5: Was einheitliche Gestaltung bewirkt Tip 6: Beschreibung von Links, Backlinks Tip 7: Bilder gezielt eingetzen mehr Tip 8: Einsatz hochwertiger externer Links Tip 9: Lesefreundlichkeit, Typografie mehr ... Tip 10:Inhalte für jedermann zugänglich machen mehr ... Jeder einzelne Punkt ist auch unter: http://www.kjelldesign.de/usability/Tipps_Website_Optimierung.html näher ausgeführt. Freundliche Grüße aus Hamburg Kjell Peter

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